UZA


Klöngen die Wurte so

Wie sie gemeindet wären

Hieße die UZA gleich Uzi,

Das Land der Revolvergeschichten

Make America wealth again und crashe

die Aktienkurse, verteure die Produkte für die,

die dich dafür gewählt haben, damit du das Leben billiger machst.

L’etat c’est moi.

Ein Blinzeln,

und wir sehen: nichts ist je überwunden worden.

Nicht das mit den Herrschern und Beherrschten,

nicht das mit den Männern und den Frauen,

von denen dazwischen ganz zu

schweigen.

Nicht das mit den Reichen und Armen und, Gott bewahre,

nicht das mit der Vernunft und der Mystik.

Divide et impera.

Rache ist mein.

Der Zorn Gottes (des Kaisers) möge über dich kommen.

Hektisch blättere ich in den Büchern und fange

wieder von vorne an.

Am Ende ist die Tat.

Die französische Revolution war von oben.

Die UZA liebten den englischen König.

Die Nazis waren gute Leute.

Und der Teufel sah, dass es gut war.

Demokratie ist das, wo man über die Menschen herrscht.

Freiheit für andere als die, die denken.

Wenn alles so und zugleich anders ist, kann man

ES DANN NICHT AUCH SEIN LASSEN?

Ich gehe zu dem Mensch, der im Zugabteil ins Telefon kreischt,

und bitte darum, dass er leiser redet.

Statt einer, nach Stimmfärbung zu erwartenden, staatlichen Kioskbesitzerin Ende fünfzig

finde ich einen blonden dünnen Mann mit sichtbarer Nachtlebenerfahrung vor.

Statt eines amerikanischen Präsidenten haben wir ein verrücktes Kind am Zepter. Nur ein homöopathischer Unterschied, sagen manche.

Sein Schmetterling ist halt ne Drohne.

Merke: De viris nihil nise bene – zumindest über jene „Leute“, die

ansonsten ihre UZI auspacken. Oder Zölle.

La vita è … achleckmichdoch

(c) Anja Mutschler, April 2025

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