Deine Mauern sind dick wie ein Extraleben. Mehrfach schon habe ich den Meißel angesetzt. Du wehrst ihn lässig ab, hast es längst erwartet. Dein Lächeln ist dein Tor zur Seele, deine Mundwinkel steuern den Zutritt. Nun halte ich das Steigbügel in den Händen, aber ich zeige es dir, denn reden können wir über alles. Du seufzt und sagst, ich weiß, und zeigst mir die Route. Das Ende sehe ich nicht, Nebel schwimmt um dein Gemüt. Ich lege das Gerät beiseite und behalte meinen BH an.
poesie
Weiblich, misogyn – why???
Rüdiger und seine hohen Bücherregale, aus denen
drei Kinder fallen, wenn er
– Gin Tonic mit Gurke und Bambusstrohhalm –
in der Hand, den neuesten ZEIT-Bestseller ins Regal
und seine Geliebte einbe-stellt.
Seinetwegen?
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